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€21 Pro Monat ermöglichen folgendes für ein: Lehrergehalt, Schuluniform, Schulmaterial, Wasserrechnungen, Transport, Schuhe, Socken, Frühstück und Mittagessen, ein Pult, medizinische Versorgung und Binden für Mädchen.

 

Meine Hingabe an die Gottesmutter stammt von der Liebe meiner Mutter zu Maria – von meiner Mutter Ann! Stellen Sie sich vor, der Name meiner Mutter war auch Ann! (Anna). Meine Mutter hatte immer den Rosenkranz in der Hand, einen blauen Rosenkranz. Als kleines Mädchen war dies in meinem Herzen eingeprägt. Das erste Mal, dass ich über Medjugorje hörte, war in den späten 80er Jahren. Wir waren im Urlaub in Myrtle Beach, South Carolina. Ich war an der Rezeption, und da war ein Gespräch über einen Ort in Jugoslawien, wo die Gottesmutter täglich erschien. Wie bitte, was ? Wow. Das Gespräch im Hotel handelte von einem lutherischen Mann, der darüber berichtete. Ja, mein jüngster Sohn Justin und ich wollten also dort hin fahren!



Einige Jahre später wurden wir gebeten, einen Austauschschüler zu Hause aufzunehmen. Ich sagte: "Sicher, aber nur aus Jugoslawien." Mein einziger Gedanke war, dass ich vielleicht eines Tages nach Medjugorje kommen könnte. Nun geschah es, dass wir eine junge Dame bekamen, Klaudjia aus Slovonski Brod während des kroatisch-serbischen Krieges. Klaudy blieb in den USA bei uns für 6 Jahre. Sie beendete die High School und auch das College bei uns in North Dakota. Sie wurde ein Teil unserer Familie. Im Jahr 1997 starb mein Sohn Justin. Im Jahr 1998 schloss mein Sohn Joshua die High School ab, ich wurde geschieden und Klaudy kehrte nach Kroatien zurück, wo sie immer noch mit ihren Kindern und dem Ehemann lebt. Meine kroatische Tochter!

Alle meine engsten Freunde wussten, dass es mein Traum war, eines Tages nach Medjugorje kommen. Im Jahr 2004 hatte ich endlich die Chance. Im August gab es eine Notiz in einem Kirchen- Bulletin über eine Gruppe von Minnesota, die nach Medjugorje pilgern wolle. Ich fragte meinen neuen Mann Jon, ob er zustimmen würde, wenn ich mit dorthin wollte, und er stimmte zu. Und dann gab es kein Halten mehr für mich. Ich rief Jim Herzog, den Leiter der Gruppe an und sagte ihm, dass ich mitkommen wollte. "Sag mir einfach, was ich tun muss." So kam es, dass ich Anfang November weg war, hin zu meinem Traum. Ich war damals eine von denen, die nicht dachten, dass sie die Kirche nötig hätten, und Jon hatte sich seit 40 Jahren von der Kirche entfernt. Bis wir nach Dubrovnik kamen, war ich jedenfalls auch noch nicht zurückgekehrt. Dann kam Klaudy mit Tochter und Ehemann nach Medjugorje. Wir hatten zwei wundervolle Tage zusammen. Es war sechs Jahre her, seit ich sie gesehen hatte. Ich vermisste sie so sehr. Sobald aber Klaudy wieder weg war, war alles was ich nur wollte, wieder nach Hause zurückzufliegen. Holt mich hier raus ! es war nichts, wie ich dachte, dass es sein sollte. Ich mochte es nicht. Aber dann passierte etwas: - Der Segen von Medjugorje. Ich wusste, dass mein Sohn Justin mit mir war. Ich konnte ihn riechen, ihn fühlen. Er war dort mit mir. Aber ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Und das war der Moment, wo die Geistlichen mein geistliches Leben retteten. Die Pfarrer Fred Harvey und Tom Richter waren mit in der Gruppe in diesem Jahr. Ihre Führung und spirituelle Beratung haben mir geholfen, die Person zu werden, die ich heute bin.

Jedes Jahr seit der ersten Wallfahrt kehrte ich nach Medjugorje zurück. Jedes Jahr wenn mein Mann fragte: "Herrlich, was möchtest du zu Weihnachten?" war meine Antwort: "Komm einfach mit mir nach Medjugorje." Ich erhielt immer die gleiche Antwort: "NIE. Wie kann man all das Zeug glauben ?! "Am 24. Dezember 2008 war mein Weihnachtsgeschenk dann ein Zettel in einem großen Paket: " Liebe Pammy Jane, ich will im Jahr 2009 mit dir nach Bosnien reisen, aber unter Vorbehalt. O ja, ich werde nach Medjugorje fliegen, keine Fragen. Aber ich habe einige Forderungen. In Liebe, Chonnee." Ich habe das zur Erinerung eingerahmt und auf unseren Altar im Speisesaal gestellt! Jon trat dann der Gruppe im Jahr 2009 und 2010 mit neuen Gruppenleitern Bob und Donna Harvey bei. Im Mai des Jahres 2013 auf dem Heimweg von der Messe, sah Jon mich an und sagte, dass alles, an was er in der Kirche denken konnte, Medjuggorje war. Ich konnte nicht glauben, was ich hörte. Wir vermuteten, dass Bob und Donna an den Punkt gekommen waren, einfach wieder Pilger zu sein und das Wesen von Medjugorje genießen, ohne die Gruppe zu führen. Jon rief Bob an diesem Nachmittag an und sagte ihm, dass, wenn sie das so wollten, in einer Gruppe nach Medjugorje zu reisen ohne Leiter zu sein, er es lieben würde, von Bob eingewiesen zu werden. Ja, Sie haben richtig gelesen, Jon wollte eine Gruppe nach Medjugorje führen ! Ich konnte es nicht glauben. Bob sagte Jon, dass Jon ihn gerade glücklich gemacht hatte! Wir wussten nicht, was das bedeutete. Zwei Tage später, rief Bob an und sagte: "Bist du bereit, die Gruppe zu übernehmen?" Meine Antwort war: "NEIN!" Wir wussten nicht, dass Bob und Donna bereits entschieden hatten, dass dies das letzte Jahr sein würde, in dem sie eine Gruppe übernahmen. Bob erzählte uns, dass sie wussten, dass Mary sich um alles kümmern würde. Im Jahr 2014 haben wir dann unsere erste Gruppe mit großartigen Menschen übernommen. In diesem Jahr 2015 übernehmen wir eine andere Gruppe. Und so Gott und Maria es wollen, wird es auch so weitergehen. Und jetzt zu einer weiteren "Zuteilung" von unserer heiligen Mutter , unserer lieben Frau, Maria. Im August 2014 erhielt ich in einem Medjugorje Rundbrief eine Mitteilung von einer Pilgerreise nach Uganda und Ruanda. Ich sprang von der Couch und sagte Jon, "Ich muss dorthin!" Ich zeigte ihm das Papier, und er sagte nur: "Ich kann nicht mitkommen!" So begleiteten wir im Oktober unsere erste Gruppe nach Medjugorje und dann, am Tag Erntedankfest reiste ich nach Uganda. Mein Leben wurde für immer verändert!

Uganda ist ein schönes Land, die Leute sind freundlich, und ich genoss meine Zeit dort. Unser Reiseleiter Stephen, der der Gründer von Green Village Children Center ist, (GVCC) war sehr höflich und gut informiert. Ich war beeindruckt von seiner Professionalität und den guten Beziehungen, die er zu einigen der örtlichen Priester hatte. Ich konnte seine Liebe für unseren Glauben und zu seinen Landsleuten erkennen. Später erfuhr ich, dass Green Village Kinderzentrum die Frucht einer Wallfahrt 2008 nach Medjugorje war. [Seine Geschichte kann in unserem Archiv auf www.spiritofmedjugorje.org/feb2009.htm gefunden werden.] Wir hatten im Dorf Lwabikere einen herrlichen Tag, wo die Kinder für uns sangen und tanzten. Sie waren so schön und voller Liebe. Wir hatten heilige Messe, es gab Taufen, wir aßen zusammen, gaben den Kindern Rosenkränze, Schuhe, Kleidung und Liebe! UND DANN GESCHAH ES: Stephen sagte mir, er würde mich gern jemandem vorstellen. Wir gingen dann zu der "Wohnung" einer Frau. Wofür ich dann Zeuge wurde, ist schwer in Worte zu fassen. Ich traf Nakibuule Maurice, eine Frau, die ihren Mann und ihre fünf Kinder verloren hatte, vier im Zusammenhang mit AIDS / HIV. Einer Epidemie, die immer noch viele in Uganda tötete. Nakibuule hat noch neun weitere Waisen aufgenommen, die auch ihre Eltern durch die HIV / AIDS-Epidemie verloren hatten. Die Kinder waren zwischen 3-13 Jahre alt. Nakibuule bat mich in ihr Haus und teilte mit mir ihren Traum von einem neuen Zuhause, so dass sie und ihre Kinder Schutz und Sicherheit haben könnten. Mein Herz erstarrte wie zu Stein gemeißelt als ich den Ausdruck totaler Verzweiflung in ihrem Gesicht erblickte. Ihre Augen waren dunkel, leblos, voll von totaler Traurigkeit ohne Hoffnung auf Veränderung. Ich glaubte nicht was ich sah. Der Boden war harter Schmutz; die Wände und das Dach waren mit Löchern übersät. Wenn es regnete, gab es keine Möglichkeit, die Hütte trocken zu halten. Dieses Zweizimmer-Gebäude war ihre Heimat. Ein Raum diente als Schlafzimmer für alle, der andere war das "Wohnzimmer". Als ich sie verließ, sagte ich ihr, ich würde ihr mit dem neuen Zuhause helfen. Ich wusste nicht wie, aber ich hoffte, dass ich innerhalb von fünf Jahren etwas helfen könnte, irgendwie. Mein Verstand arbeitete auf Hochturen. Ich war von jetzt an auf einer Mission, meiner eigenen. Eine Mission, die mich nicht mehr ruhen ließ. Auf dem Flug nach Hause betete ich um Führung, um ein Zeichen und um Antworten. Ich wusste, dass ich Nakibuule ein Haus für sie und ihre Kinder bauen sollte. Aber wie sollte ich das tun? Woher würde ich die Mittel bekommen? Jon hatte mir mit dem Taum unserer Medjugorje Pilgerreise geholfen. Wie konnte ich ihn nun noch um mehr fragen? Aber ich hatte eine Lektion gelernt. Es war mir aus den Händen genommen, und Jesus hatte es immer in Ordnung gebracht.

Sobald ich durch den Zoll gekommen war und mein Telefon zum ersten Mal nach mehr als zwei Wochen einschaltete, waren da viele Töne, Bings und Tuuts von Nachrichten und Texten, die auf mich warteten. Dann bemerkte ich einige Texte von "Doug", aber ich kannte keinen "Doug". Die Texte fragten, ob ich Lust hätte, eine Arbeit in einem ländlichen Krankenhaus etwa vier Stunden Fahrt von Bismarck anzunehmen. Ich kicherte mir ins Fäustchen und sagte zu mir selbst. "Klar, wenn Gott einen achten Tag in der Woche erschafft!" Ich wusste, dass diese Entfernung zu groß war, um an einem Tag zur Arbeit zu fahren. Ich textete sehr höflich zurück zu Doug und teilte ihm mit, dass ich buchstäblich im Moment in die USA zurückgekommen war aus Uganda und dass ich keinen Job suchte, ihn aber in ein paar Wochen anrufen würde, wenn ich eine Chance hätte, Jon zu sprechen. Doug antwortete, dass er mir einen Vorschlag per E-Mail nach Hause zuschicken würde.

Als ich an diesem Abend nach Bismarck kam, erzählte ich Jon über die Anfrage und den Text von Doug. Wir haben die E-Mail überprüft, und wir waren von seinem Angebot geschockt - mein Kiefer fiel mir runter. Doug bot mir einen Job als reisende Krankenschwester mit sehr guter Bezahlung an, genug, um ein Haus für Nakibuule und ihre Kinder zu bauen! Ich glaube, Gott gab mir den 8. Tag der Woche und ich habe es nicht einmal bemerkt! Jon begann, Eichenkreuze zu schnitzen und bat dafür um eine $ 10,00 Spende. Ich ging zur Arbeit. Freunde und Familie begannen, für das Haus zu spenden. Im Juli 2015 kehrte ich nach Uganda zurück und verbrachte mehrere Tage mit Nakibuule und ihren Kindern. Sie haben jetzt ein Haus, Betten, Matratzen, Kissen, Bettwäsche, Decken, Wasser, Toilette, und vor allem Hoffnung.

Seit meiner Reise nach Uganda habe ich mit Green Village Kinderzentrum eine Partnerschaft, wo zur Zeit eine Schule gebaut wird, die St. Philomena Grundschule. Wir brauchen viel Hilfe, Gebete, Missionspartner und Missionare, die mich im Juli 2016 begleiten möchten. Die Schule hat am 8. Februar 2016 eröffnet. Ich weiß, dass ich nicht in der Lage sein kann, die Welt zu verändern. Aber durch meine Liebe und durch Bildung kann die Welt eines Kindes verändert werden. Und deshalb kommt so ein Segen aus Medjugorje.! Wenn ich nicht vor Jahren wegen des Vortrages über Medjugorje in Myrtle Beach gewesen wäre, hätte ich nie den Medjugorje-Rundbrief bekommen und wäre nie nach Uganda gereist. So ist es aus meiner Sicht ein Segen aus Medjugorje. Er hat Leben verändert. Gott ist allzeit gut! Anmerkung der Redaktion: Die Schule hat im Februar 2016 eröffnet, nachdem wir mehr als 100 Spender nachweisen konnten. Sie können www.greenvillagechildrencenter.org aufrufen, um ein Kind auszuwählen und zu fördern (sponsern). Wenn Sie nicht in der Lage sind, regelmäßig monatlich zu spenden, sind wir auch dankbar, wenn Sie einmalig spenden, um den Kindern zu helfen. Eine Steuerbescheinigung wird auf Verlangen ausgestellt. 


In Deutschland bitte an:
Medjugorje Deutschland ev.
Raingasse 5
89284 Pfaffenhofen-Beuren
Oder wenden Sie sich an 07302 4081
oder senden Sie eine E-mail an: info@medjugorje.de

Für alle Spender wird am Ende eines jeden Monats eine heilige Messe gelesen. Darüber hinaus erhält jeder, der ein Kind fördert, einen schönen Kristall- oder Perlmutt-Perle Rosenkranz zum ersten Jahrestag der Förderung.

 



- Pam Kossan, 10/11/2015.